Haustiere kommunizieren durch ihr Verhalten – und wenn etwas nicht stimmt, sind die Anzeichen oft subtil. Ob Sie einen Hund, eine Katze oder beides haben, zu wissen, worauf Sie achten müssen, kann den entscheidenden Unterschied machen, um Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen.
Anzeichen bei Hunden & Katzen
1. Appetitlosigkeit
Das gelegentliche Auslassen einer Mahlzeit ist normal. Eine Nahrungsverweigerung von mehr als 24–48 Stunden ist es nicht. Es kann alles von Stress bis zu einer ernsthaften Krankheit signalisieren.
2. Lethargie
Ein Haustier, das plötzlich weniger aktiv ist, langsamer aufsteht oder kein Interesse am Spielen zeigt, könnte Schmerzen haben oder eine Infektion bekämpfen.
3. Erbrechen oder Durchfall
Gelegentliche Magenverstimmungen kommen vor, aber häufige oder anhaltende Episoden – insbesondere mit Blut – erfordern sofortige Aufmerksamkeit.
4. Ungewöhnliche Körperhaltung
Ein gekrümmter Rücken, ein eingeklemmter Schwanz oder eine Widerwilligkeit, sich zu bewegen, können alle auf Schmerzen oder Unbehagen hinweisen, die Ihr Haustier nicht verbalisieren kann.
5. Veränderungen der Atmung
Angestrengte, schnelle oder geräuschvolle Atmung ist immer einen Tierarztbesuch wert, unabhängig von der Art.
Hundespezifische Anzeichen
6. Übermäßiges Hecheln (in Ruhe)
Hunde hecheln zur Abkühlung, aber Hecheln im Ruhezustand oder in der Nacht kann auf Schmerzen, Angstzustände oder Herzprobleme hinweisen.
7. Rutschen oder Lecken des Hinterteils
In der Regel ein Zeichen für Probleme mit den Analdrüsen, Parasiten oder Hautreizungen – alles sehr gut behandelbar, wenn es frühzeitig erkannt wird.
8. Kopfschütteln oder OhrenkratzenAnhaltendes Kopfschütteln deutet oft auf eine Ohrenentzündung hin, die bei Hunden häufig vorkommt und unbehandelt sehr unangenehm ist.
Katzenspezifische Anzeichen
9. Blinzeln oder Sichtbarkeit des dritten Augenlids
Wenn Sie das innere Augenlid (die „Nickhaut“) sehen können, ist Ihre Katze wahrscheinlich unwohl oder hat Schmerzen. Augenblinzeln kann auch auf eine Infektion oder Verletzung hinweisen.
10. Sitzen in einer „Hackbraten“-Position
Eine Katze, die fest zusammengekauert mit untergeschlagenen Pfoten und halb geschlossenen Augen dasitzt, ist nicht immer nur entspannt – diese Haltung kann auf Übelkeit oder Unbehagen hindeuten.
Fazit
Sie kennen das normale Verhalten Ihres Haustieres. Vertrauen Sie Ihrem Instinkt – wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, ist es das wahrscheinlich auch. Frühe Tierarztbesuche führen fast immer zu einer schnelleren Genesung und geringeren Kosten.
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